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PRObioWEIN Blog - Das Biowein Magazin

Hier auf unserer Website entsteht der neue PRObioWEIN Blog - Das Biowein Magazin! Der Titel Magazin ist zwar etwas hoch gegriffen, aber gibt die Richtung vor. Informieren, unterhalten und inspirieren!

Ihr PRObioWEIN Team

 


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Winzer Vorgestellt: Marco de Bartoli

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Marco_Bertoli_Blog

Marco de Bartoli ist Vollblutwinzer, Sizilianer und typischer Italiener. In wenigen Minuten kann er Informationen für mehrere Stunden Gesprächsstoff verpacken. Dabei wird dem Zuhörer sofort klar, mit welcher Leidenschaft er seinen Beruf ausübt und wie leidensfähig er ist, angesichts der politischen Situation Italiens. Marco de Bartoli produziert Wein im Marsala-Gebiet und auf Pantelleria. Sein Keller liegt rund 12 km von Masala entfernt.

Die geologischen Gegebenheiten dort sind rau und trotzdem eignet sich der lehm- und mineralstoffhaltige Boden bestens für den Weinbau. Marco de Bartoli lebt seine Überzeugung. Heute unterstützt ihn die Familie dabei seinen Traum zu verwirklichen: seine erwachsenen Söhne Renato und Sebastiano, genauso wie Giuseppina und Josephine, dem Nesthäkchen, die stolz den Namen der französischen Großmutter trägt.

Überhaupt spielt Stolz, im positiven Sinne, eine große Rolle, in dem was die Bartolis seit Generationen tun. Zurecht kann Marco de Bartoli, unserer Meinung nach, stolz auf seine Weine sein. Immer bemüht, die beste Qualität zu produzieren und dabei die sizilianische Wein-Traditionen zu würdigen, setzt er vor allem auf alte Sorten wie Grillo, die bereits zur Zeit der Phönizier kultiviert wurde, oder Zibibbo die zur großen Familie der Muskateller gehört. Probieren Sie selbst und sie werden Marcos Leidenschaft für die Weine Siziliens teilen.

 

Marco_Bertoli_Blog_2

 

Marco de Bartoli Weine bei PRObioWEIN

 

 

Jürgens Favorit

Juergen_2
Rosso di Marco
Im Glas gedecktes Kirschrot. Im Bouquet Aromen von reifen Kirschen, Cassislikör und Feigenkompott, dazu gesellen sich Noten von dunkler Schokolade und Gewürzen wie Zimt und Nelke. Am Gaumen fruchtig, mit feinen Taninen und anregender Säure. Macht Lust auf den nächsten Schluck!
Rosso_di_Marco_Liste

Jürgen Lang
08-08-2017

 

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Thunfisch gegrillt mit Kapern & Tomaten

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Thunfisch_Blog_Artikel

Die Thunfischsteaks mit etwas Zitronensaft und 2EL Olivenöl kurz marinieren. In der Zwischenzeit die Tomaten entkernen und in kleine Stücke schneiden. Den klein gewürfelten Knobloch mit den Tomaten und den Kapern kurz in der Pfanne in Olivenöl und Butter schwenken und bei Seite stellen.

Auf dem Grill die Thunfischsteaks kurz ca. 2 bis 3 Minuten von jeder Seite grillen. Alternativ in der Pfanne kurz kräftig anbraten. Achtung, auf keinen Fall zu lange grillen oder anbraten, da die Thunfischsteaks in der Mitte noch rosa sein müssen (ansonsten werden sie zu trocken). Die Thunfischsteaks vom Grill nehmen und nur kurz in der noch warmen Pfanne mit der Tomaten-Kapern Sauce schwenken.

Mit groben Meersalz und frischem Pfeffer bestreuen. Die Thunfischsteaks auf Tellern anrichten und darüber die Tomaten-Kapern Sauce geben. Dazu reichen Sie am besten frisches Baguette.
 

 

Unser Weintip zum Rezept

 

Pithos Bianco von COS
Im Glas funkelndes Bernstein und komplexe Aromen die an Qutte, Apfel, Weinbergs Pfirsich, Orangenzesten und Noten von Kräutern wie Rosmarin und Estragon erinnern.  Am Gaumen gehaltvoll und würzig. Nach längerer Öffnung kommen mineralische und erfrischende Aromen deutlich zum Tragen. Durch diese intensive Mineralität und Frische, seine betonte Würze und Tannin Struktur bedarf es einer ebenso gehaltvollen und aromaintensiven Küche.

Den Pithos unbedingt dekantieren!

 

Die Weine von COS bei PRObioWEIN

 

 

Zutaten für vier Personen

4 frische Thunfischsteaks Sushiqualität (a etwa 150 g), 1 Limette oder Zitrone, 2 Tomaten, 1 Glas Kapern, 4 EL Olivenöl, 70 g Butter, grobes Meersalz, Pfeffer, 1 Zehe Knoblauch
Pithos_Bianco_Blog

Jürgen Lang
30-07-2017

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Von Naturburschen, Regenwürmern und dem unnachahmlichen Lebensgefühl beim Vespafahren

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Thomas_Hareter_Blog

Würde man Thomas Hareter im Supermarkt an der Kasse treffen, wäre Winzer sicherlich nicht der erste Berufs-Tipp. Frisur und Ziegenbärtchen à la Fernsehkoch Ralph Zacherl, ein lässiges T-Shirt und ein Skorpion Tattoo auf dem Unterarm. Sobald er jedoch anfängt mit leuchtenden Augen von Wein und Rebkulturen zu erzählen, ist klar: dieser Mann ist Winzer mit Leib und Seele.

Im Eingang des Hofes von Thomas und seiner Frau Claudia Hareter steht eine alte cremefarbene Vespa, Baujahr 1969. Ein Schmuckstück, ein Klassiker, ein Lebensgefühl auf zwei Rädern. Wie wir später erfahren, ist nicht mehr jedes Bauteil original. Die Technik zum Beispiel, wie der Motor, entspricht modernem Standard. Aber es sind genau die Teile original, die eine Vespa zur Vespa und damit zu etwas Unverwechselbarem machen. Eigentlich ein schönes Bild für die Arbeitsweise von Thomas Hareter. Im Weinberg und im Keller arbeitet er mit genau so viel moderner Technik, dass die Basis für die hohen Qualitätsstandards seiner Wein geschaffen ist. Den Reben und dem Wein lässt er jedoch so viel individuellen Spielraum, dass daraus ein Original entstehen kann. Wichtige Voraussetzungen, um histaminfreie Weine von Spitzenqualität zu produzieren. Denn damit möglichst wenig oder gar nichts von dem unerwünschten Eiweißstoff im Wein entsteht, benötigt man hochwertigste Trauben und absolut saubere Kellertechnik. Wie sehr Thomas mit der Natur verbunden ist, wird uns deutlich, als er erzählt, wie er die Trauben für die histaminfreien Weine auswählt: er kostet von jedem Rebstock und erkennt daran, welche Trauben für diese Weine geeignet sind. Unglaublich, oder? Aber es scheint zu funktionieren, denn die Weine der Hareters, die bis auf die beiden Cuvees „Naturbursche“ und „Naturschönheit“ die Namen der Rebsorte tragen, werden in regelmäßigen Abständen ausgezeichnet.

Eine besondere Beziehung hat Thomas zu Regenwürmern, denn jedes Etikett zieren stilisiert drei der Tierchen aus dem Stamm der Ringelwürmer. Thomas erklärt fasziniert, dass die nachtaktiven und äußerst fleißigen Bodenbewohner auf einem Hektar so viel nährstoffhaltigen „Mist“ produzieren wie zwei Kühe. Ein prominenter Platz auf den Weinetiketten ist also durchaus gerechtfertigt. Als Motiv für sein Tattoo hat er allerdings doch lieber sein Sternzeichen „Skorpion“ gewählt. Gute Wahl! Claudias Schlüsselbei ziert das hinduistische Mantra „Soham“, was so viel bedeutet wie „Er ist ich“ oder auch „Ich bin er“. Ein Mantra, das unter anderem die Atmung symbolisiert, denn eine Deutung besagt, dass jedes Lebewesen beim Einatmen den Laut „so“ und beim Ausatmen den Laut „ham“ von sich gibt. Passt irgendwie zur lebensbejahenden Philosophie der beiden: „Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“

Uneingeschränkt bejahen können wir nach illustrer Kostprobe die Weine von Thomas Hareter. Unser Favorit: Chardonnay ohne. Dieser Weißwein wird spontan vergoren und einige Zeit auf der Maische liegen gelassen, bevor er unfiltriert abgefüllt wird. Lecker und ganz besonders! Wir haben bei Thomas und Claudia in Weiden am Neusiedler See viel über Biowein, Regenwürmer, Trauben, Sensorik und das Lebensgefühl beim Vespa fahren gelernt. Nur zwei Fragen sind offen geblieben: Wie heißt der Naturbursche mit richtigem Namen? Und ist die Naturschönheit bereits vergeben? Vielleicht können wir das beim nächsten Besuch klären.


Thomas Hareters Weine bei PRObioWEIN

 

Petras Favorit

Petra

Auf der Maische vergorener Chardonnay ohne von Thomas Hareter, unfiltriert, ohne Zusätze und sulfitarm. Im Glas goldgelb mit orangenen Anklängen. In der Nase elegante und klare Aromen von Thymian, Quitte, Banane und Biskuit, etwas Kiesel. Am Gaumen wuchtig, salzig, wird immer mineralischer, zart, lange und feine Gerbstoffe, mit  fruchtsüßem Nachhall. Hat Potential für viele Jahre....

Hareter_Blog_Artikel

Petra Erhart
30-07-2017

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Pilgern auf Italienisch

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Pilgern ist seit Hape Kerkelings fußläufigem Selbsterfahrungstrip nach Santiago de Compostela ja durchaus salonfähig. Auch für Menschen diesseits des Rentenalters. Ich habe mich zum Einstieg in meine Wallfahrerkarriere für eine sohlenschonende Variante entschieden und mich einer kleinen Gruppe mit dem Ziel Assisi angeschlossen, deren zentrales Thema nicht das Gehen, sondern die Meditation war. Acht Tage Assisi, diesem malerischen Örtchen in Umbrien. Was konnte dabei schon schief gehen. Genau: nichts. Und es ging auch nichts schief. Im Gegenteil.

Zur Vorbereitung habe ich ein wenig über das Leben und Wirken des kleinen und der Überlieferung nach ziemlich schmächtigen Francesco Bernadone gelesen, der 1181 oder 1182 (so genau weiß man das offensichtlich nicht) in Assisi geboren wurde und mit nur 42 Jahren starb. So präpariert bin ich angetreten, meinen Horizont zu erweitern und meinen Geist zu erholen. Ich wähnte mich in Sachen innerer Einkehr angemessen vorgebildet, da ich bereits einige Tage in einem buddhistischen Kloster bei Schweigen und stundenlanger Sitzmeditation zugebracht hatte. Was ich eindeutig unterschätzt habe, war die äußere Einkehr. Jawohl, denn der seelischen Wohltat folgte stets der leibliche Ausgleich bei Cappuccino, üppigen Menüs und Wein. Essen und in diesem Falle auch Wein halten offensichtlich auch beim Wallfahren Leib und Seele zusammen. Vielleicht war es nicht ganz im Sinne des Heiligen Franz von Assisi, der für sich selbst entschied von der Hand in den Mund zu leben, unserer kleinen Gruppe hat diese Kombination sichtlich gut getan.

Fazit meiner ersten Pilgerreise: unbedingt wiederholen! Und bis es soweit ist, gönne ich mir ab und an ein Gläschen Roten der Cantina Di Filippo, deren Bio-Weingut in Sichtweite vor Assisi liegt. Vielleicht ist Franz mit seinen Brüdern hier sogar von Zeit zu Zeit vorbeigekommen und vielleicht, wer weiß das schon so genau, haben auch die Brüder zu einem Schluck guten Wein nicht nein gesagt.

 

 

Infos zum Weingut:

Azienda Agricola Filippo

Die Azienda Agricola di Filippo liegt in Umbrien nur wenige Kilometer von Assisi entfernt. Bei gutem Wetter können die Filippos die Kirche des heiligen Franziskus sehen. Ursprünglich stammt die Familie aus Neapel. Die Eltern von Roberto di Filippo sind jedoch 1974 nach Umbrien umgesiedelt.
Von der lokalen Tradition unbelastet, hat der Vater von Roberto di Filippo die rund 20 ha Weinberge mit einem bunten Mischsatz bepflanzt. Das bietet eine breite Palette ganz unterschiedlicher Weine vom typischen Sangiovese, Cannaiolo, Trebbiano oder Grechetto bis hin zu Merlot, Pinot und Barbera.
Umbriens Weine sind nicht annähernd so berühmt, wie die der Toskana. Aber nichts desto trotz , oder vielleicht gerade deswegen gelten viele dieser Weine noch als Geheimtipp. Vor allem dann, wenn sie von einem Künstler in Sachen Wein gepflegt werden. Roberto ist genau dann in seinem Element, wenn er die bei seinem Önologiestudium im renommierten Conegliano erlernte Theorie in die Praxis umsetzen kann.

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Kulinarische Tips zu diesem Artikel

Pizza_Rezept_Blog
Pizza mit Parmaschinken und Rucola

Zutaten für 4 Personen
ca. 400 g Mehl, 20 g Hefe, 2 El Olivenöl, 2 El Milch, 1/2 Teel. Salz, Prise Zucker, 150 g Tomatensauce, 2 Mozzarella, ca. 12 Scheiben Parmaschinken, 150 g Rucola

Zubereitung
Die Hefe zerbröckeln, in 2-3 Eßlöffel lauwarmen Wasser mit der Prise Zuckerauflösen. Das Mehl mit Salz mischen, auf ein Backbrett sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Das Hefegemisch in die Mulde geben, leicht mit Mehl
bestäuben und dann ca. 15 Minuten gehen lassen. Danach Olivenöl, Milch und lauwarmes Wasser zugeben und den Teig kneten, dabei geben Sie nach und nach soviel lauwarmes Wasser zu, dass ein weicher, glatter Teig entsteht. Der gutdurchgeknetete Teig muss noch einmal zugedeckt ca. 1 Stunde gehen – bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
Teig auf leicht bemehlter Unterlage kräftig durchkneten und in 4 Teile teilen. Pizzaformen leicht einölen und dünn ausgerollten Teig hineingeben. Tomatensauce dünn auf dem Teig verstreichen und mit kleingeschnittenem Mozzarella belegen. Bei höchst möglicher Temperatur (idal sind 300 Grad) die Pizza goldbraun backen und herausnehmen. Mit Parmaschinken belegen und den Rucola darüber geben. Etwas Olivenöl darüber träufeln und sofort servieren.

 

Petra Erhart
15-10-2017

 

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